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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

 Gutwin Akademie

Anbieterin: Sarah Gutwin

Schlüterstr. 23, 26127 Oldenburg, Deutschland

E-Mail: info@gutwin-akademie.de | Telefon: 0160 3048166

Website: www.gutwin-akademie.de

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner


 (1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über den Erwerb und die Nutzung digitaler Selbstlernkurse, die zwischen Sarah Gutwin, handelnd unter „Gutwin Akademie“, Schlüterstr. 23, 26127 Oldenburg (nachfolgend „Anbieterin“), und Kundinnen sowie Kunden (nachfolgend „Teilnehmende“) über die Website www.gutwin-akademie.de geschlossen werden.

(2) Das Angebot der Anbieterin richtet sich ausschließlich an Verbraucherinnen und Verbraucher im Sinne des § 13 BGB. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen der Teilnehmenden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

(4) Die Einbeziehung dieser AGB erfolgt im Rahmen des Bestellprozesses vor Abgabe der verbindlichen Bestellung durch die Teilnehmenden.


§ 2 Vertragsschluss und Bestellablauf


(1) Die Darstellung der digitalen Selbstlernkurse auf der Website www.gutwin-akademie.de stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung dar.

(2) Der Bestellablauf über das Online-Shop-System der Plattform umfasst folgende Schritte:

  • Auswahl des gewünschten digitalen Selbstlernkurses und Ablegen in den virtuellen Warenkorb;

  • Eingabe der erforderlichen Kontakt- und Rechnungsdaten;

  • Auswahl der gewünschten Zahlungsart;

  • Erteilung der ausdrücklichen Zustimmung zum sofortigen Beginn der Ausführung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist sowie Bestätigung der Kenntnisnahme über das damit verbundene Erlöschen des Widerrufsrechts durch Aktivieren der entsprechenden Checkbox;

  • Überprüfung aller Angaben auf der Bestätigungsseite und die Möglichkeit, Eingabefehler vor dem Absenden zu korrigieren;

  • Bestätigung der Kenntnisnahme dieser AGB sowie der Widerrufsbelehrung;

  • Betätigen des Buttons mit der Beschriftung „zahlungspflichtig bestellen“ zur Abgabe eines verbindlichen Kaufangebots.

(3) Durch das Anklicken des Buttons „zahlungspflichtig bestellen“ geben die Teilnehmenden ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über den ausgewählten digitalen Kurs ab.

(4) Der Vertrag kommt zustande, indem die Anbieterin das Angebot der Teilnehmenden durch eine elektronische Auftragsbestätigung per E-Mail annimmt oder den Zugang zum gewählten Kurs unmittelbar nach der Zahlung freischaltet.

(5) Der Vertragstext wird von der Anbieterin nach Vertragsschluss gespeichert und den Teilnehmenden zusammen mit diesen AGB sowie der Widerrufsbelehrung per E-Mail auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt. Eine darüber hinausgehende Zugänglichmachung des Vertragstextes auf der Website findet nicht statt.

(6) Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung.


§ 3 Preise, Kleinunternehmerregelung und Zahlungsbedingungen


(1) Die im Online-Shop angegebenen Preise sind Endpreise. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen (Kleinunternehmerregelung).(5) Bei Auswahl einer Zahlungsart erfolgt die Abrechnung über den jeweiligen Zahlungsdienstleister. Es gelten ergänzend die Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen des gewählten Zahlungsdienstleisters.

(2) Es fallen keine Versand- oder Lieferkosten an, da die Bereitstellung ausschließlich digital über die Lernplattform erfolgt.

(3) Die Zahlung des Kaufpreises ist unmittelbar mit Vertragsschluss fällig.

(4) Zur Abwicklung der Zahlungen stehen den Teilnehmenden folgende Zahlungsarten zur Verfügung:

  • Zahlung per Kreditkarte sowie Apple Pay und Google Pay über den Zahlungsdienstleister Stripe (Stripe Payments Europe Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, Irland);

  • Zahlung über den Zahlungsdienstleister PayPal (PayPal [Europe] S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg).


§ 4 Bereitstellung, Nutzungsdauer und technische Voraussetzungen


(1) Die Freischaltung des Zugangs zum gebuchten digitalen Selbstlernkurs erfolgt unverzüglich nach erfolgreichem Zahlungseingang über die elektronische Lernplattform der Anbieterin. Die Teilnehmenden erhalten hierzu die erforderlichen Zugangsdaten bzw. eine Bestätigung per E-Mail.

(2) Der Online-Zugriff auf die Lernplattform und die interaktiven Inhalte des gebuchten Kurses ist ab dem Zeitpunkt der Freischaltung auf eine Dauer von 6 Monaten befristet. Nach Ablauf dieser 6 Monate erlischt der Zugang zur Lernplattform automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Das Nutzungsrecht für heruntergeladene Arbeitsmaterialien gemäß § 8 Abs. 2 bleibt hiervon unberührt.

(3) Die Bereitstellung der Kursinhalte erfordert geeignete technische Mittel aufseiten der Teilnehmenden. Die Teilnehmenden sind selbst dafür verantwortlich, die notwendigen Systemvoraussetzungen zu schaffen. Hierzu gehören insbesondere:

  • Eine funktionierende und ausreichend schnelle Internetverbindung;

  • Ein aktueller, gängiger Webbrowser (z. B. Mozilla Firefox, Google Chrome, Apple Safari, Microsoft Edge);

  • Ein internetfähiges Endgerät (z. B. PC, Laptop, Tablet oder Smartphone) mit Audioausgabe sowie ein geeignetes Programm zum Öffnen von PDF-Dateien.

(4) Die Anbieterin bemüht sich um eine kontinuierliche Bereitstellung der Lernplattform. Eine ununterbrochene Verfügbarkeit kann jedoch technisch nicht garantiert werden. Erforderliche Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates sowie Störungen außerhalb des Einflussbereichs der Anbieterin (z. B. Ausfälle von Telekommunikationsnetzen oder Serverstörungen Dritter) können zu vorübergehenden Unterbrechungen führen.


§ 5 Widerrufsrecht, vorzeitiges Erlöschen und elektronische Widerrufsfunktion


(1) Verbraucherinnen und Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Details sind der gesonderten Widerrufsbelehrung zu entnehmen.

(2) Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts: Bei Verträgen über die Bereitstellung von digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, erlischt das Widerrufsrecht gemäß § 356 Abs. 5 BGB vorzeitig, wenn die Anbieterin mit der Ausführung des Vertrages begonnen hat, nachdem die Teilnehmenden:

  • ausdrücklich zugestimmt haben, dass die Anbieterin mit der Ausführung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und

  • ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass sie durch ihre Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrages ihr Widerrufsrecht verlieren, und

  • die Anbieterin den Teilnehmenden eine Bestätigung des Vertrags auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt hat, die die Zustimmung und die Kenntnisnahme enthält.

(3) Elektronische Widerrufsfunktion: Den Teilnehmenden steht auf der Website www.gutwin-akademie.de eine elektronische Erklärungsmöglichkeit für den Widerruf (Widerrufsbutton) gemäß § 356a BGB zur Verfügung. Der Widerruf kann darüber einfach und unmittelbar online erklärt werden.


§ 6 Gewährleistung und Aktualisierungspflicht für digitale Produkte


(1) Für die Bereitstellung der digitalen Produkte gelten die gesetzlichen Bestimmungen der Mangelhaftung für digitale Produkte gemäß den §§ 327 ff. BGB.

(2) Die Anbieterin stellt sicher, dass das digitale Produkt den subjektiven und objektiven Anforderungen sowie den Anforderungen an die Integration entspricht.

(3) Aktualisierungspflicht (§ 327f BGB): Die Anbieterin stellt den Teilnehmenden während des 6-monatigen Nutzungszeitraums diejenigen Aktualisierungen (Updates) zur Verfügung, die für den Erhalt der Vertragsmäßigkeit des digitalen Produkts erforderlich sind (z. B. Sicherheitsupdates oder technische Anpassungen an gängige Browserversionen). Über das Bereitstehen solcher erforderlichen Aktualisierungen werden die Teilnehmenden in geeigneter Weise informiert. Inhaltsbezogene oder fachliche Überarbeitungen erfolgen insoweit, wie sie zur Aufrechterhaltung der Mangelfreiheit gesetzlich geboten sind.


§ 7 Änderungen am digitalen Produkt (§ 327r BGB)


(1) Die Anbieterin ist berechtigt, die Inhalte und Funktionalitäten der digitalen Kurse über das zur Erhaltung der Vertragsmäßigkeit erforderliche Maß hinaus anzupassen und zu verändern, sofern hierfür ein triftiger Grund vorliegt.

(2) Ein triftiger Grund liegt insbesondere vor, wenn die Änderung erforderlich ist aufgrund:

  • von Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen oder der maßgeblichen Rechtsprechung;

  • von Weiterentwicklungen der fachlichen Standpunkte und wissenschaftlichen Erkenntnisse im Themenfeld der Pflege und Angehörigenunterstützung;

  • von technischen Weiterentwicklungen oder Sicherheitsanforderungen der verwendeten Lernplattform.

(3) Durch Änderungen entstehen den Teilnehmenden keine zusätzlichen Kosten. Die Teilnehmenden werden über Änderungen, die den Zugriff auf das digitale Produkt oder dessen Nutzbarkeit nicht nur unerheblich beeinträchtigen, rechtzeitig in Textform informiert.


§ 8 Nutzungsrechte und Urheberrechtsschutz


(1) Sämtliche Kursinhalte (insbesondere Videos, Texte, Grafiken, Skripte, PDF-Downloads, Selbst-Checks, Quizze und Arbeitsmaterialien) sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte stehen ausschließlich der Anbieterin oder den jeweils genannten Rechteinhabern zu.

(2) Die Anbieterin räumt den Teilnehmenden mit vollständiger Bezahlung des Kaufpreises ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht ausschließlich für den eigenen, privaten Gebrauch ein:

  • Für die Online-Lernplattform und Streaming-Inhalte (z. B. Videos, interaktive Puzzles, Selbst-Checks) gilt dieses Nutzungsrecht zeitlich befristet für die Dauer des 6-monatigen Zugangszeitraums.

  • Für als Download bereitgestellte Arbeitsmaterialien (z. B. PDF-Leitfäden, Checklisten und Arbeitsblätter) wird das einfache Nutzungsrecht für den privaten Gebrauch zeitlich unbeschränkt eingeräumt. Die Teilnehmenden dürfen diese Dateien auf ihren eigenen Endgeräten dauerhaft speichern und für private Zwecke ausdrucken.

(3) Es ist den Teilnehmenden ausdrücklich untersagt:

  • Kursinhalte, Arbeitsmaterialien oder Zugangsdaten an Dritte weiterzugeben, zu vermieten, zu verleihen oder zu verkaufen;

  • Kursinhalte (ganz oder teilweise) zu vervielfältigen, öffentlich zugänglich zu machen, im Internet oder in Netzwerken zu verbreiten;

  • Aufnahmen (Screen-Recordings, Audio-Mitschnitte etc.) von Videos oder interaktiven Elementen anzufertigen;

  • Die Zugangsdaten zum persönlichen Nutzerkonto Dritten zur Überlassung der Kursnutzung zur Verfügung zu stellen.


§ 9 Pflichten der Teilnehmenden und Anonymisierung von Eingaben


(1) Die Teilnehmenden sind verpflichtet, ihre persönlichen Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) geheim zu halten und vor dem unbefugten Zugriff durch Dritte zu schützen.

(2) Den Teilnehmenden ist es untersagt, im Rahmen der Nutzung interaktiver Elemente und Eingabefelder (z. B. in Reflexionsaufgaben oder Freitextfeldern) rechtswidrige, beleidigende oder rechteverletzende Inhalte einzustellen.

(3) Wichtiger Hinweis zur Anonymisierung in Freitextfeldern: Bei der Nutzung von Freitextfeldern, Reflexionsaufgaben oder interaktiven Modulen sind die Teilnehmenden ausdrücklich aufgefordert, zum Schutz der Persönlichkeitsrechte Dritter (insbesondere von pflegebedürftigen Angehörigen) keine Klarnamen, Geburtsdaten, Adressen oder sonstige identifizierenden Angaben einzutragen. Es sind ausschließlich anonymisierte oder pseudonymisierte Bezeichnungen zu verwenden.


§ 10 Haftung


(1) Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung der Anbieterin oder ihrer Erfüllungsgehilfen beruhen.

(2) Für sonstige Schäden haftet die Anbieterin unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Teilnehmenden regelmäßig vertrauen dürfen (wesentliche Vertragspflicht / Kardinalpflicht), ist die Haftung der Anbieterin auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden beschränkt.

(4) Im Übrigen ist die Haftung der Anbieterin ausgeschlossen. Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.


§ 11 Abgrenzung des Leistungscharakters und Haftungsausschluss für Beratung


(1) Die angebotenen digitalen Kurse sind reine Bildungs- und Informationsangebote im Wege des unbetreuten Selbststudiums. Die Inhalte wurden nach bestem Wissen und Gewissen erarbeitet.

(2) Die Kurse beinhalten keine individuelle Betreuung, Korrektur, Bewertung, Beratung, Moderation oder Lernstandskontrolle durch Lehrende oder Tutoren. Es werden keine Zertifikate, Prüfungen, Zeugnisse oder sonstigen Qualifikationsnachweise vergeben.

(3) Die Kursinhalte stellen keinen Ersatz für eine individuelle medizinische, pflegerische, psychotherapeutische, rechtliche oder sonstige fachliche Beratung oder Behandlung dar. Bei gesundheitlichen, pflegerischen oder rechtlichen Fragestellungen ist stets qualifiziertes Fachpersonal oder eine zuständige Stelle zu konsultieren.

(4) Die Anbieterin übernimmt keine Gewähr oder Garantie für das Erreichen eines bestimmten Lernerfolgs oder eines konkreten Ergebnisses (beispielsweise für die Bewilligung von Pflegegraden, Anträgen oder Widersprüchen bei Leistungsträgern).



§ 12 Verbraucherstreitbeilegung


(1) Die Anbieterin ist weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes (VSBG) teilzunehmen.


§ 13 Schlussbestimmungen


(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Bei Verbraucherinnen und Verbrauchern, die den Vertrag nicht zu beruflichen oder gewerblichen Zwecken schließen, gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem die Verbraucherin oder der Verbraucher ihren bzw. seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchsetzbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchsetzbaren Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.

(3) Die Anbieterin behält sich vor, diese AGB für zukünftige Vertragsschlüsse jederzeit anzupassen. Für bereits geschlossene Verträge gilt die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses einbezogene Fassung.


Stand: August 2026