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Fokuskurs 1: Plötzlich Pflegefall.
Fokuskurs 1: Plötzlich Pflegefall.

Erste Orientierung, wenn ein Angehöriger Pflege braucht.

Von einem Tag auf den anderen ist alles anders. Ein Mensch, den du liebst, braucht Pflege und du sollst das jetzt irgendwie stemmen. Wenn du dich überfordert, allein oder ratlos fühlst: Das ist normal.

Und genau hier fängt dieser Kurs an.

Worum es hier nicht geht: um Kinästhetik, Lagerungstechnik und rückenschonendes Arbeiten. Das lernst du besser dort, wo jemand daneben steht und es dir zeigt. Hier geht es um alles drumherum, und das ist erfahrungsgemäß das Schwerere.

Deine Lernreise in vier Rollen

Du lernst in diesem Kurs nicht einfach Wissen. Du wächst schrittweise in Rollen hinein, die dir den Alltag leichter machen.

Die Verstehende. Du blickst hinter die Diagnose. Du lernst die häufigsten Erkrankungen im Alter kennen, also Schlaganfall, Herzschwäche, Gelenkverschleiß, Oberschenkelhalsbruch und Parkinson, und du bekommst einen Blick dafür, was im Alltag auf euch zukommt und wann du nicht mehr abwartest.

Die Übersetzerin. Bei einer Demenz verändert sich nicht nur der Körper, sondern der Mensch. Du lernst, warum Korrigieren und Diskutieren nicht weiterhelfen und wie du stattdessen auf das antwortest, was wirklich dahintersteckt.

Die Empfangende. Du klärst die Fragen, über die kaum jemand spricht. Warum fällt es so schwer, Hilfe anzunehmen, obwohl ich sie brauche? Wer erwartet hier eigentlich was von mir?

Ich selbst. Du erkennst deine eigenen Grenzen, bevor du sie überschreitest, und gehst mit einem Plan aus dem Kurs, den du dir selbst geschrieben hast.

So funktioniert es

  • Sechs Module in acht Einheiten zu je etwa 90 Minuten.
  • Kurze Videos, kleine Aufgaben, alles in deinem Tempo. Am Handy, Tablet oder Laptop, jederzeit unterbrechbar.
  • Sechs Monate Zugriff. Du teilst dir die Einheiten ein, wie es in deinen Alltag passt.
  • Eine Familie begleitet dich durch den ganzen Kurs. An ihr übst du in Ruhe, was in deiner eigenen Situation gerade zu nah ist.
  • Kein Vorwissen nötig.
  • Im Kursforum triffst du Menschen, denen es geht wie dir.
  • Alle Unterlagen zum Herunterladen und Ausdrucken.

Am Ende hast du einen klaren Blick auf eure Situation, verstehst, was gesundheitlich dahintersteckt und hast einen Plan für deinen nächsten Schritt.

Du musst das nicht perfekt machen. Du musst nur anfangen.

Rollen, die du im Laufe des Kurses erreichst:

Modul 1 - 4

Der Verstehende / Die Verstehende

 


Modul 5 

Der Empfangende / Die Empfangende


Modul 6

Ich selbst

Grundwissen Apoplex Schlaganfall Herzinsuffizienz Arthrose und Rheuma Schenkelhalsfraktur Selbstständigkeit Lebensauswirkung Pflegende Angehörige Plötzlich Pflegefall Pflege zu Hause Erste Orientierung Schlaganfall Herzschwäche Demenz Arthtrose Oberschenkelhalsbruch Überforderung Hilfe annehmen Emotionale Ambivalenz Grenzen setzen
Expresskurs 1: Schlaganfall
Expresskurs 1: Schlaganfall


Die Folgen verstehen und den Alltag danach begleiten.

Der Notruf ist abgesetzt, die Klinik hat schnell gehandelt, das Schlimmste ist überstanden. Und dann kommt der Moment, in dem alle sagen, es sei noch einmal gut gegangen und du merkst, dass es nicht vorbei ist. Der Arm macht nicht mit. Die Wörter kommen nicht. Manchmal weißt du nicht, ob er dich nicht versteht oder nur nicht antworten kann. Genau hier fängt dieser Kurs an.


Worum es hier nicht geht

Um den Notfall. Wie du einen Schlaganfall erkennst und was in den ersten Minuten zählt, steht im

Fokuskurs 1. Hier geht es um das, was danach kommt: um die Folgen, um die Rehabilitation und um

den Alltag, in dem ihr euch neu einrichten müsst.


Deine Rolle in diesem Kurs: die Pflegende

Du lernst hier nicht einfach Wissen. Du wächst in eine Rolle hinein. Das heißt nicht, dass du

Pflegefachkraft wirst, es heißt, dass du weißt, was du tust: wenn du ihn stützt, wenn er sich

verschluckt, wenn ihr aneinander vorbeiredet. Sicherheit kommt nicht vom Mutmachen, sondern

davon, dass man versteht, was passiert.


Der Kurs in zwei Schritten


1. Was passiert ist und was bleibt. Warum zwei Menschen mit derselben Diagnose völlig

unterschiedlich betroffen sein können. Du lernst die sichtbaren Folgen kennen – Lähmung,

Spastik, Schluckstörung – und den Unterschied zwischen einer Sprachstörung und einer

Sprechstörung, der im Alltag über jedes Gespräch entscheidet. Dazu die unsichtbaren Folgen, die

kaum jemand erklärt: die Erschöpfung, das Übersehen einer ganzen Körperseite, die veränderte

Stimmung. Und du bekommst einen Überblick über die Rehabilitationsphasen: wer zahlt, wer

beantragt und was du in dieser Zeit tun kannst.


2. Alltag und Verständigung. Wie ein Gespräch gelingt: kurze Sätze, eine Frage, Zeit lassen –

und nicht für ihn sprechen, auch wenn es schneller ginge. Warum lauter sprechen nichts nützt.

Worauf du beim Essen und Trinken achtest, wenn das Schlucken nicht mehr sicher ist. Warum

die betroffene Schulter geschützt gehört und niemand am gelähmten Arm zieht. Dazu Hilfsmittel,

Wohnraumanpassung und der Grund, warum die Medikamente dauerhaft bleiben, auch wenn es

längst wieder gut geht.


So funktioniert es

– Zwei Lerneinheiten.

– Kurze Videos, Fachtexte zum Nachschlagen, kleine Übungen mit direkter Rückmeldung.

– Sechs Monate Zugriff, in deinem Tempo. Am Handy, Tablet oder Laptop, jederzeit unterbrechbar.

– Familie Wegner begleitet dich auch hier. An ihr übst du in Ruhe, was in deiner eigenen Situation

gerade zu nah ist.

– Kein Vorwissen nötig. Der Fokuskurs 1 ist keine Voraussetzung – dieser Kurs knüpft daran an,

funktioniert aber auch allein.

– Alle Unterlagen zum Herunterladen und Ausdrucken.


Am Ende

verstehst du, warum jeder Schlaganfall anders aussieht und du erkennst die Folgen, die niemand

sieht. Du weißt, wie ihr miteinander ins Gespräch kommt, worauf es beim Essen ankommt und

warum die betroffene Seite dazugehört. Du musst das nicht perfekt machen. Du musst nur wissen,

woran du bist.

Expresskurs 2: Herzschwäche
Expresskurs 2: Herzschwäche


Früh erkennen, wenn es schlechter wird und richtig reagieren.


Die Beine werden dicker, aber nur abends. Nachts sitzt er auf, weil das Liegen nicht mehr geht. Das Treppensteigen dauert länger als letzten Monat. Eine Herzschwäche verschlechtert sich schleichend und man kann es sehen, wenn man weiß, worauf man schaut. Genau darum geht es hier.


Worum es hier nicht geht

Um die Notfallzeichen. Wann du nicht mehr abwartest, sondern die 112 rufst, steht im Fokuskurs 1.

Hier geht es um die Zeit davor: um die tägliche Beobachtung, um die Medikamente, um Essen und Trinken und darum, eine Verschlechterung zu bemerken, solange ein Anruf in der Praxis noch reicht.


Deine Rolle in diesem Kurs: die Pflegende

Du lernst hier nicht einfach Wissen. Du wächst in eine Rolle hinein. Das heißt nicht, dass du Pflegefachkraft wirst es heißt, dass du die Zeichen liest, bevor sie jemand anders liest, und dass du weißt, wen du wann anrufst. Die Waage wird dabei dein wichtigstes Gerät. Nicht der Blutdruckmesser.


Der Kurs in zwei Schritten

1. Verstehen und beobachten.  Warum sich bei einer Herzschwäche Wasser in den Beinen sammelt und was das mit der Luftnot zu tun hat. Die typischen Zeichen: Wassereinlagerung, nächtliches Aufsetzen, Husten im Liegen, der Leistungsknick, den alle dem Alter zuschreiben. Und dann wäre da noch die Sache mit der Waage. 

Du bekommst ein Herztagebuch zum Ausdrucken dazu.

2. Alltag gestalten. Wann Entwässerungsmittel genommen werden und warum. Weshalb niemand sie eigenmächtig absetzt oder verdoppelt, auch nicht an einem guten Tag. Wo das Salz im Alltag wirklich versteckt ist und warum die Trinkmenge nur nach ärztlicher Absprache begrenzt wird und nicht auf Verdacht. 

Am Ende baust du euren Ampelplan: grün, gelb, rot, mit euren Nummern darauf, zum Aufhängen an den Kühlschrank.


So funktioniert es

– Zwei Lerneinheiten.

– Kurze Videos, Fachtexte zum Nachschlagen, kleine Übungen mit direkter Rückmeldung.

– Sechs Monate Zugriff, in deinem Tempo. Am Handy, Tablet oder Laptop, jederzeit unterbrechbar.

– Familie Wegner begleitet dich auch hier. An ihr übst du in Ruhe, was in deiner eigenen Situation gerade zu nah ist.

– Kein Vorwissen nötig. Der Fokuskurs 1 ist keine Voraussetzung dieser Kurs knüpft daran an, funktioniert aber auch allein.

– Alle Unterlagen zum Herunterladen und Ausdrucken: Herztagebuch und Ampelplan.


Am Ende verstehst du, woher das Wasser kommt und warum es sich schleichend verschlechtert. Du wiegst täglich und weißt, was die Zahl bedeutet. Du kennst die Auslöser einer Verschlechterung, du weißt, wann ein Anruf reicht und wann nicht mehr. Du musst das nicht perfekt machen. Du musst nur wissen, worauf du schaust.

Expresskurs 3: Oberschenkelhalsbruch
Expresskurs 3: Oberschenkelhalsbruch

Von der Operation zurück in den Alltag.


Ein Sturz im Flur, ein Krankenwagen, und am nächsten Tag wird operiert. Es geht alles sehr schnell, und du stehst daneben und sollst Entscheidungen mittragen, von denen du gestern noch nichts wusstest. Dann liegt er da und erkennt dich nicht richtig und in einer Wochen soll er nach Hause, in eine Wohnung, die dafür nicht gemacht ist. Genau hier fängt dieser Kurs an.


Worum es hier nicht geht

Um den Sturz selbst und um das, was du in dem Moment tust, das steht im Fokuskurs 1. Hier geht es um die Wochen danach: um das Krankenhaus, um die Operation, um die Verwirrtheit, die viele für den Beginn einer Demenz halten, und um die Rückkehr nach Hause.


Deine Rolle in diesem Kurs: die Pflegende

Du lernst hier nicht einfach Wissen. Du wächst in eine Rolle hinein. Das heißt nicht, dass du Pflegefachkraft wirst, es heißt, dass du im Krankenhaus die richtigen Fragen stellst, dass du erkennst, wann etwas nicht stimmt, und dass die Wohnung vorbereitet ist, bevor der Entlassungsbrief kommt. Vieles davon entscheidet sich in Tagen, nicht in Wochen.


Der Kurs in zwei Schritten

1. Vom Sturz bis zur Operation. Warum fast immer schnell operiert wird und welche zwei Verfahren es gibt und wovon die Wahl abhängt. Warum er schon am Tag nach der Operation aufstehen soll, obwohl das unbarmherzig wirkt. Was gegen Thrombose und Lungenentzündung getan wird. Und dann das Thema, vor dem die meisten am meisten erschrecken: die plötzliche Verwirrtheit nach der Operation. 

2. Zurück nach Hause. Was in der Wohnung vorbereitet sein muss, bevor er zurückkommt: Haltegriffe, Pflegebett, Hausnotruf  und welchen Zuschuss die Pflegekasse dafür zahlt. Was Teilbelastung im Alltag wirklich bedeutet und warum sie so schwer einzuhalten ist.  Und die Sache, über die kaum jemand spricht: die Angst vor dem nächsten Sturz. Am Ende steht euer Plan für die ersten vier Wochen.


So funktioniert es

– Zwei Lerneinheiten.

– Kurze Videos, Fachtexte zum Nachschlagen, kleine Übungen mit direkter Rückmeldung.

– Sechs Monate Zugriff, in deinem Tempo. Am Handy, Tablet oder Laptop, jederzeit unterbrechbar.

– Familie Wegner begleitet dich auch hier. An ihr übst du in Ruhe, was in deiner eigenen Situation gerade zu nah ist.

– Kein Vorwissen nötig. Der Fokuskurs 1 ist keine Voraussetzung dieser Kurs knüpft daran an, funktioniert aber auch allein.

– Alle Unterlagen zum Herunterladen und Ausdrucken: Checkliste für die Wohnung und euer Vier-Wochen-Plan.


Am Ende weißt du, warum schnell operiert wird und was in den ersten Tagen zählt. Du erkennst eine Verwirrtheit nach der Operation als das, was sie ist, und weißt, dass sie meistens wieder geht. Die Wohnung ist vorbereitet, bevor er kommt und ihr habt einen Plan für die ersten vier Wochen. Du musst das nicht perfekt machen. Du musst nur vorbereitet sein, wenn der Anruf kommt, dass er morgen entlassen wird.

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